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Stoßwellentherapie in Krems an der Donau

Bereits seit über 10 Jahren befasse ich mich mit der Stoßwellentherapie und kann meinen Patientinnen und Patienten mit dieser Therapie weiterhelfen, sodass Schmerzen gelindert und sogar Operationen verhindert werden können.

 

Stoßwellentherapie-Wirkung

Stoßwellen sind starke akustische Druckwellen (Knallwellen). Die im Gerät produzierte Druckwelle wird über den Applikator an der betreffenden Körperstelle (z.B. Ferse, Knie, Hüfte etc.) in den Körper eingeleitet. An der zu behandelnden Stelle wird die Energie freigesetzt. Durch den Einfluss dieser Energie kommt es im Gewebe zu einer Ausschaltung chronischer Schmerzen (Unterbrechung des Schmerzreflexkreises).

Weiters werden Entzündungsprozesse unterbrochen und die Gewebedurchblutung verbessert. Die Ausschüttung von Wachstumsfaktoren und Aktivierung von Stammzellen beschleunigt die Geweberegeneration (Sehnenansätze, Muskelgewebe).



Stoßwellentherapie Behandlung

Üblicherweise werden 3 Behandlungen im Abstand von 1 Woche durchgeführt. Das Ansprechen auf die Behandlung ist unterschiedlich. Viele Patienten berichten über einen unmittelbar schmerzstillenden Effekt.  Im Verlauf kann aber eine anfängliche Verschlechterung auftreten. Um den vollen Behandlungserfolg zu beurteilen, soll nach der 3. Behandlung 2-3 Wochen abgewartet werden.


Die Geweberegenration benötigt Zeit! Je nach Beschwerdebild muss dann über die Folgetherapien, z.B. Physikotherapie oder Heilgymnastik, entschieden werden.
Fallweise wird eine 4. und 5. Stoßwellentherapie durchgeführt. Insbesondere bei Fersenschmerzen, Tennisellbogen und Schulterbeschwerden gelingt es so, Operationen zu vermeiden.


Stoßwellentherapie Behandlungsverlauf

Die Behandlung kann immer ambulant durchgeführt werden. Eine Behandlungssitzung dauert ungefähr 10 Minuten. Lokale Betäubungen oder Narkosen sind NICHT(!) erforderlich und für den Behandlungsverlauf sogar unvorteilhaft. Bei richtiger Anwendung ist die Behandlung schmerzarm.

Die Stoßwellenbehandlung ist sehr gut verträglich und eigentlich ohne Nebenwirkungen. Fallweise werden, je nach Gewebetyp, kleinere Blutergüsse beobachtet (sehr selten). Nach den  Behandlungen kann es manchmal zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Beschwerden kommen. Das wirkt sich aber auf das Endergebnis nicht negativ aus.



Der Tennisellenbogen

Ein schmerzhaftes Überlastungssyndrom des Sehnenansatzes der Handstreckmuskulatur am Ellbogen.
Die Schmerzen strahlen meist in den Unterarm aus, schon kleine Belastungen können heftige Beschwerden verursachen (z. B. Händeschütteln, Tasse aus dem Schrank nehmen etc.) Allzumeist finden sich Überlastungen als Ursache. Tennisspiel ist nur eine Möglichkeit, häufiger sind es Belastungen in Beruf, z. B. permantentes Verwenden einer Computermaus, Schneidearbeiten im Garten, also chronische Überlastungen.

Die Behandlung sollte primär konservativ erfolgen. Schonung, kühlende Umschläge, Salben und Gels, Physikotherapie, Kräftigung und Dehnung der Unterarmmuskulatur. Kortisoninjektionen bringen nur einen kurzen Erfolg und sind für die Sehnenansätze langfristig schädlich.

Die Stoßwellentherapie hilft, die Abheilung deutlich zu beschleunigen. Mit 3 Anwendungen sind 80% der Patienten deutlich gebessert. Die Operation kann mit dieser Behandlung in den allermeisten Fällen verhindert werden.



Schulterschmerz/Kalkschulter

Schmerzen im Bereich der Schulter können verschiedenste Ursachen zugrunde liegen. Häufig finden sich Entzündungen und Verkalkungen in der Sehnenmanschette der Schulter. Die Schmerzen sind häufig unangenehm bis heftig und strahlen in den Oberarm oft bis in den Ellbogen aus. Charakteristisch leiden die Patienten oft unter einem Ruheschmerz - auch nächtlich, der Schlaf ist gestört. Eine sorgfältige Untersuchung sichert die Diagnose und schließt andere Ursachen (z. B. Sehnenrisse oder Veränderungen im Schultereckgelenk aus).

Die Behandlung ist zuerst immer konservativ. Kurzfristige Schmerzmedikamente, kühlende Umschläge, Schmerzinfiltrationen und Heilgymnastik zur Balanzierung der Muskulatur des Schultergürtels sowie Physikotherapie sind Eckpfeiler der Therapie.

Die Stoßwellentherapie beschleunigt das Abheilen der Sehnenentzündung und Aufsaugen (Resorption) der Sehnenverkalkung. 3 Behandlungen im Abstand von 1 Woche ergeben eine Erfolgsrate von 70-80%. Eine Operation des Kalkherdes kann meistens verhindert werden.



Der Trochanterschmerz der Hüfte

Ähnlich der Schulter können die Sehnenansätze an der Hüfte schmerzhaft verändert sein. Überlastungen, Abschwächung, Fehlsteuerung der Muskulatur des Beckengürtels oder Beinlängendifferenzen sind häufige Ursachen. Eine genaue Untersuchungen soll Zusammenhänge mit Wirbelsäulenbeschwerden oder Ursachen aus dem Hüftgelenk ausschließen. Schmerzen beim Stiegensteigen, Bergauf oder Bergabgehen und lokaler Druckschmerz sind typische Symptome. Oft berichten die Patienten auch über Schmerzausstrahlung über die Oberschenkelaußensiete fallweise sogar bis in den Unterschenkel.

Die Behandlung ist zuerst immer konservativ. Lokale Infiltrationen, Physikotherapie, Heilgymnastik, Beinlängenausgleich sind wichtige Eckpfeiler der Therapie.

Die Stoßwellentherapie beschleunigt das Abheilen und die Regeneration der Sehnenansätze deutlich. Meistens kann mit 3 Behandlungen im Abstand von 1 Woche das Auslangen gefunden werden.



Der Fersensporn

Eine schmerzhafte Entzündung bzw. Überlastung eines Bandansatzes oder Sehnenansatzes an der Ferse ist Ursache für oft heftige Belastungsschmerzen. Die Patienten sind oft deutlich in Ihrer Mobilität eingeschränkt. Am heftigsten sind die Beschwerden oft nach dem Aufstehen. Eine genaue Untersuchung des Fußes und ein Röntgenbild bestätigen die Diagnose oder schließen andere Ursachen aus. Die Behandlung ist überwiegend konservativ. Einlagenversorgung kühle Umschläge, Dehnungsübungen und lokale Infiltartionen sind die ersten Maßnahmen. Wenn sich keine Besserung einstellt, rate ich schon bald zur Stoßwellentherapie, um eine Schmerzchronifizierung zu vermeiden.

Die Stoßwellentherapie wird 3 mal im Abstand von 1 Woche durchgeführt. 80% der Patienten kann damit gut geholfen werden. Fallweise sind weitere Behandlungen erforderlich.



Der Achillessehnenschmerz

Schmerzhafte Entzündungen der Achillessehne beinträchtigen die Mobilität häufig deutlich. Betroffen sind alle Anteile der Sehne vom Übergang im Bereich der Muskulatur - in der Mitte der Wade - bis zum Ansatz an der Ferse. Häufig treten auch Verdickungen der Sehne auf. Überlastungen, Fehlsteuerungen der Muskulatur und sich summierende kleine Verletzungen bei sportlicher Betätigung sind häufige Ursachen. Mit der Behandlung soll nicht lange gezögert werden. Chronische Veränderungen und Verdickungen ziehen eine erhöhte Sehnenrissgefahr nach sich. Physikotherapie, Einlagenversorgung, lokale Therapie mit Friktionsmassage sowie Dehnungsübungen und exzentrisches Krafttraining sind wichtige Behandlungsbestandteile. Von Kortisoninfiltrationen soll Abstand genommen werden, das Sehnengewebe könnte dadurch negativ beeinflusst werden.

Die Stoßwellentherapie kann hier wertvoll wirken. In der Sportmedizin wird sie deshalb bei diesen Beschwerden häufig eingesetzt. Auch hier sollen 3 Behandlungen im Abstand von 1 Woche angewendet werden. Die anschließende Muskelkräftigung ist besonders wichtig.



Das Patellaspitzensyndrom/Schmerzhafte Sehnenansätze am Kniegelenk

Besonders beim Sportler sind die Sehnenansätze an den Kniegelenken häufig überlastet. Schmerzhafte Überlastungsreaktionen der Sehnenansätze um die Kniescheibe stehen dabei im Vordergrund. Die Belastbarkeit wird dadurch deutlich beeinträchtigt. Springen, Bergabgehen, Laufen, Aufstehen aus der Hocke provozieren den Schmerz meistens. Eine genaue Untersuchung zur Aufklärung der Ursachen, wie Muskeldysbalancen, Kniescheibenfehllauf, Achsenfehlstellungen, Fußfehlstellungen etc., sind obligat. Die Behandlung soll konsequent erfolgen. Die durch den Schmerz erzwungene Schonung verschlechtert die Muskelkraft, wodurch die Sehnenansätze weiter überlastet werden. Physikotherapie, lokale Behandlungen, Muskeldehnung und Kräftigung sind die Basistherapie.

Die Stoßwellentherapie soll aus meiner Sicht hier früh zum Einsatz kommen, um den negativen Kreislauf aus Schmerz, Schonung und Muskelabschwächung schnell zu durchbrechen.



Wirbelsäulensyndrome

Eine Vielzahl von Ursachen können Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule auslösen.

Wirbelgelenke, Bandansätze, Instabilitäten, Bandscheibenvorfälle etc. Fast immer reagiert die Rückenmuskulatur mit. Es kommt zu schmerzhaften Muskelverkrampfungen, die wiederum den Schmerzzustand fördern. Ein Schmerzteufelskreis entsteht.

Hier kann die Stoßwellentherapie helfen, verkrampfte Muskeln zu lösen und damit den Schmerzkreislauf zu unterbrechen.



Triggerpunktbehandlung

Schmerzhafte lokale Verhärtungen in der Muskulatur können ausgeprägte Schmerzen teilweise sogar mit Ausstrahlung in Arme, Beine oder im Bereich des Rumpfes verursachen - triggern. Durch die manuelle Untersuchung werden diese Triggerpunkte aufgesucht, markiert und anschliessend mit der Stoßwellensonde behandelt. Damit gelingt oft eine nachhaltige Schmerzlinderung und Auflösung der Triggerpunkte. Ebenso können mit dieser Methode verklebte Muskelfascien behandelt werden.



Schienbeinkantensyndrom

Die langen Muskeln des Fußes setzen rund um das Schienbein an. An den Befestigungsstellen der Muskeln, z. B. der  Schienbeinkante, kann es zu sehr schmerzhaften Entzündungen kommen. Ursache sind oft Fußfehlstellungen und Überlastungen. Häufig wird das Problem bei Läufern gefunden.

Hier ist die Stoßwellentherapie ein wertvolles Mittel, um die Belastbarkeit bald wieder herzustellen.

Funktionelle Ursachen, die zu dem Problem geführt haben, müssen natürlich mitbehandelt werden (Einlagenversorgung, Fußgymnastik, sensomotorische Übungen etc.).